Meilensteine zur Rettung des Alten Museums


Juni 2013: Axel M. Mosler und Werner Block organi-sieren im Alten Museum am Ostwall die Ausstellung „Das Beste zum Schluss“; Erste Unterschriften zum Erhalt des Hauses werden gesammelt.

 

Juni 2013: Die Dortmunder Journalistin Sabine Schwalbert startet die Online-Petition „Rettet das ehemalige Museum am Ostwall“. Sie läuft bis zum 16. September 2013 und sammelt über 5.000 Unterschriften. Insgesamt kommen rund 8.000 Unterschriften für den Erhalt des Hauses zusammen, die am 19. März 2014 von Sabine Schwalbert und Axel M. Mosler an den Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau übergeben werden.

 

Am 9. November 2013 wird eine Bürgerinitiative zum Erhalt des Museums gegründet. Gründungsmitglie-der der Initiative sind unter anderem: Marlies Blauth, Künstlerin; Ulrike Fischer, Künstlerin; Axel M. Mosler, Fotograf; Martin Idem, Journalist; Detlef Koester, Fotograf; Uta Rotermund, Kabarettistin; Richard Schmalöer, Architekt; Sabine Schwalbert, Journalistin; Prof. Wolfgang Sonne, Stellvertretender Direk-tor des Instituts für Stadtbaukunst der TU Dortmund.

 

Am 29. Januar 2014 hält der architektur-interessierte Schauspieler und Darsteller des Dortmunder Tatort-Kommissars, Jörg Hartmann, anlässlich einer Pressevorstellung eine flammende Rede für den Erhalt des Hauses.

 

Am 19. Februar 2014 verfassen zehn international anerkannte Architekten einen offenen Brief für den Erhalt des Hauses.

 

Die BV Innenstadt-West votiert am 26. März 2014 einstimmig für den Erhalt des Hauses.

 

Am 3. November 2014 wird der Verein „Das bleibt! Altes Museum am Ostwall 7“ im Literaturhaus Dortmund gegründet. Gründungsmitglieder sind unter anderem Prof. Wolfgang Sonne, die Journa-listin Sabine Schwalbert, die Kabarettistin Uta Roter-mund, der Fotograf Axel M. Mosler sowie der Musi-ker Wim Wollner In den Vorstand des Vereins wer-den Uta Rotermund, 1. Vorsitzende; Sabine Schwal-bert, 2. Vorsitzende und Juergen Heester als Schatzmeister gewählt.

 

Vom Verein werden zahlreiche Mitglieder des Stadt-rates durch persönliche Anschreiben über die histo-rische Bedeutung des Gebäudes informiert. Parallel erscheinen zahlreiche Leserbriefe in der Dortmun-der und auch der überregionalen Presse zur Bedeu-tung und dem notwendigen Erhalt des Gebäudes.

 

Ab Sommer 2013 forscht Frau Dipl.-Ing. Dr. Sonja Hnilica vom Lehrstuhl Geschichte und Architektur der TU Dortmund über das Gebäude und fördert dabei grund-legende neue Erkenntnisse zur Bau-geschichte des Hauses zutage. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit sind in dem Buch „Das Alte Museum am Ostwall; das Haus und seine Geschichte“, erschienen im September 2014, Klartext-Verlag, dokumentiert.

 

Am 7. Dezember 2014 treffen sich rund 200 Perso-nen zur Aktion „Rote Mütze“ im ehemaligen Museum Ostwall 7. Herr Staatssekretär M. v. d. Mühlen und Herr K. Fehlemann als Vorsitzender des Förderver-eins Baukunstarchiv NRW sprechen sich eindring-lich für den Erhalt des Hauses aus. Sie danken dem Verein „Das bleibt!“ für die geleistete Arbeit und for-dern den Stadtrat auf, eine Entscheidung zum Erhalt des Hauses zu treffen. Gemeinsam werden ein hier-für umgetextetes Weihnachtslied gesungen und wei-tere Informationen zum Erhalt des Hauses ausge-tauscht.

 

Am 11.Dezember 2014 entscheidet der Rat der Stadt Dortmund gegen den Abriss und für die Nutzung des Hauses als zukünftiges Baukunstarchiv NRW.

 

Am 18. Januar gibt der Verein „Das bleibt“ Altes Museum am Ostwall“ mit einem Jahresauftakt einen Einblick in geplante Veranstaltungen. Mitwirkende sind u.a. der Sprechchor des Dortmunder Theater, die Musiker Gilda Razani, und Wim Wollner sowie der Kabarettist Bernd Gieseking.

 

Der Verein „Das bleibt!“ organisiert die Ausstellung „Dortmunder Augenblicke“ der beiden Dortmunder Künstler Walter Keller (Fotografie) und Tim Wand-schneider (Zeichnungen) vom 14. bis zum 28. August 2015.

 

Am 18. Juli 2015 organisiert der Verein die Tanzver-anstaltung „Swingtanzen verboten – 70 Jahre Frieden“. 

 

Am 21. Januar 2016 wird der Verein „Das bleibt! Altes Museum am Ostwall 7“ per Mitgliederbe-schluss umbenannt in „Ostwall 7 bleibt“; Der Vor-stand wird neu besetzt mit Sabine Schwalbert als 1. Vorsitzende, Olaf Greve wird 2. Vorsitzender sowie Juergen Heester als Schatzmeister.

 

Für 2016 sind mehrere Ausstellungen mit begleiten-den Lesungen vorgesehen. Bereits am 21. Februar gibt es die Vernissage zur Ausstellung „Dortmund ist bunt“. Am 28. Februar 2016 folgt im Rahmen der Ausstellung eine Lesung des Autoren-Duos Gabriella Wollenhaupt und Friedemann Grenz und ein Konzert der Klezmer-Gruppe ZimmaOrchestra.

 

Am 21. Februar 2016 öffnet die Ausstellung "Dort-mund ist bunt" mit Werken Dortmunder Künstler-innen und Künstler mit einer Vernissage.

 

Am 28. Februar folgt im Rahmen der Ausstellung eine Lesung des Autoren-Duos Gabriella Wollen-haupt und Friedemann Grenz sowie ein Konzert der Klezmer-Gruppe ZimmaOrchestra.

 

Ab Mitte Mai 2016 präsentiert der Verein mit der Ausstellung "Schamlappen" die großformatigen Werke des Beuys-Schülers Jürgen Vogdt. Bei der Vernissage erläutert der schwerkranke, eigens vom Niederrhein angereiste Künstler im Gespräch mit Frieder Löhrer seinen Kunstbegriff.

 

Vom 23. Oktober bis zum 16. November 2016 zeigt der Verein die Ausstellung "Der Zweite Blick" mit Werken von Andrea Behn, Antje Hassinger, Sybille Hassinger, Danuta Karsten, Jan Kolota, Apostolos Palavrakis und Susanne Stähli. Alle Künstler haben bereits im Alten Museum am Ostwall ausgestellt und werfen nochmal einen "Zweiten Blick" auf das Gebäude. Speziell für die Ausstellung wird im Lichthof ein neues Werk geschaffen.

 

Für den Verein „Ostwall 7 bleibt“ ist diese Ausstel-lung die letzte vor dem Umbau zum Baukunstarchiv. Ende des Jahres 2016 wird das Haus für den Um-bau geschlossen. Der Verein sucht für die Umbau-zeit neue Ausstellungsflächen und geht neue Wege.

 

Im Juni 2017 veranstaltet der Verein im Verdi-Haus erstmals eine Kunstauktion. Die gespendeten Werke werden zu Gunsten des Fördervereins der Mitter-nachtsmission versteigert (siehe hierzu: Aktuelles).

 

Weitere Ausstellungen an verschiedenen Orten sind in Planung.                                                      

                                                   

 

                                      

                                              Stand: September 2017