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"Entfaltung“ - skulpturale Arbeiten von Peter Dahmen und Sebastian Wien

Nach dem Umbau des Alten Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW präsentiert der Verein „Ostwall 7 bleibt“ seine erste Ausstellung im Lichthof des ehemaligen Museums am Ostwall. Unter dem Titel „Entfaltung“ werden skulpturale Arbeiten der beiden Dortmunder Künstler Peter Dahmen und Sebastian Wien gezeigt. Zu sehen sind die Pop-Up-Arbeiten aus Papier (Dahmen) und Stahlskulpturen (Wien) vom 28. Februar bis zum 26. März. Die Vernissage ist am Donnerstag, 28. Februar, die Finissage am Dienstag den März 26, jeweils um 19 Uhr im Lichthof des Baukunstarchivs NRW. 

„Mit dem wunderschönen Lichthof haben wir einen besonderen, aber auch sehr anspruchsvollen Raum, in den sich die Skulpturen von Sebastian Wien und Peter Dahmen hervorragend einfügen. So unterschiedlich die Materialien sind, so ähnlich ist  ihre Thematik, die Künstler haben deshalb schnell den Titel „Entfaltung“ für die Doppelausstellung gefunden. Dass wir mit unserer ersten Ausstellung einen solchen Spannungsbogen zeigen können, freut uns besonders“, erklärt Sabine Schwalbert für den Vorstand des Vereins „Ostwall 7 bleibt“.

Daten:

 Ausstellung „Entfaltung“

 Donnerstag, 28.2.  bis Dienstag, 26.3. 2019

 Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7, 44137 Dortmund

 

Öffnungszeiten:

 Di, Mi, Fr, Sa, So: 14-17 Uhr
Do: 14-20 Uhr, montags geschlossen

 

Vernissage: Donnerstag, 28. Februar, 19 Uhr
Finissage: Dienstag, 26. März, 19 Uhr
Der Eintritt ist frei

Peter Dahmen studierte Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Dortmund. Seit dem Studium entwirft der heute freiberuflich tätige Designer leidenschaftlich dreidimensionale Klappobjekte aus Papier und Karton. Auch seine Werke thematisieren den Prozess der Transformation.

Die beweglichen Skulpturen, so genannte Pop-Ups, verwandeln sich von flachen Formen in räumliche Objekte. Unter anderem arbeitet er mit abstrakten Formen, die oft einen deutlichen Bezug zu architektonischen Strukturen haben.

Die räumlichen, geometrischen Formen spielen mit Volumen und dem Wechsel zwischen Material und Zwischenraum . Das wird besonders deutlich beim Öffnen und Schließen der Pop-Up-Skulpturen. Viele seiner Arbeiten haben eine (zum Teil nur scheinbare) Symmetrie- oder Spiegelachse, oder sie sind in einem ganz bestimmten Rhythmus gestaltet, der auch für den Betrachter nachvollziehbar wird.

 

Dahmens beweglichen Papierskulpturen wurden bereits bei verschiedenen internationalen Ausstellungen präsentiert, zum Beispiel in der internationalen Ausstellung „World Pop Up Art“ in Seoul (2013) und Changwon (2014) in Korea.

 

Seit 2015 entwirft er exklusive Pop-Up-Karten für den MoMA Design Store (den Shop des New Yorker Museum of Modern Art).

 

Mehr Infos zum Künstler hier.

 

Sebastian Wien beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem Material Stahl als Grundlage für seine Skulpturen und Objekte. Die Transformation ist  das beherrschende Thema Wiens. Er lässt Bleche unterschiedlicher Stahlsorten  in Spezialbetrieben zu Kugelsegmenten oder schalenförmigen Elementen umformen. Diese Elemente zerschneidet Wien, um sie zu völlig neuen plastischen Formen zusammenzusetzen. Aus der ursprünglichen Kugelform  entsteht so ein kleines Universum eigenständiger Figuren.

 

Allen gemeinsam ist eine schon fast spielerische Leichtigkeit, oft ein Balancieren auf minimalen Flächen, die die mit dem Material Stahl assoziierte Schwere vergessen lässt. Durch ihre reduzierte Formsprache strahlen die Figuren eine große Ruhe aus und beherrschen dennoch  den sie umgebenden Raum.

 

Ein wichtiger Aspekt sind die Oberflächen der Figuren. Zuerst blank geschliffen und zum Teil mit Einschnitten und Einfräsungen versehen, werden sie mit verschiedenen Säuren und Wasser behandelt. Durch den Oxidations-prozess entstehen aus dem Stahl selbst neue Farben, Braun- und Ockertöne, die eher an organisches Material erinnern und zum Teil auch malerische Qualitäten haben, da die Art des Auftragens, mit Pinsel oder Schwamm, auch nach Beendigung der Oxidation sichtbar bleibt.

 

 

Mehr Infos zum Künstler hier.

 



Menschen in der Linienstraße - 22. September bis 4. Oktober

Einen Beitrag zur Ausstellung aus "Lokalkompass" vom 15.9.2018 finden Sie hier.

Auch die Ruhr-Nachrichten haben berichtet. Den Artikel finden Sie unter Presseberichte.


Podiumsdiskussion am 26. September, 19.30 Uhr



BurgerART-Ausstellung bis zum 5. September im "Grill 69 - Happy Food Bar", Ruhrallee 69



MissionART geht in die zweite Runde

Auch in diesem Jahr versteigern wir Kunstwerke zugunsten des Fördervereins der Mitternachtsmission Dortmund, die sich seit 100 Jahren um die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution kümmert. 2017 kamen so rund 6500 Euro zusammen. Das wollen wir toppen! 34 Künstler aus ganz Deutschland und Frankreich unterstützen uns in diesem Jahr und haben eines ihrer Werke gespendet, die am Samstag, den 23. Juni 2018 um 11 Uhr öffentlich versteigert werden. Die Kunstwerke können ab 10 Uhr vor Ort besichtigt werden.

Einen Pressebericht über die Veranstaltung finden Sie hier.

Wenn Sie hier klicken, gelangen Sie zu einem ausführlichen Aktions-Video von Volker Krieger.



„Volles Haus“ im Caféplus: Vernissage zur Ausstellung „BurgerART“ in Dortmund zugunsten der Aidshilfe Dortmund

20 Künstler aus ganz Deutschland haben sich ein Jahr lang mit der „Faszination“ des Burgers befasst – dem Fast Food-Import aus den USA. Herausgekommen sind 20 sehr unterschiedliche Werke, die noch bis zum 28. Februar im Caféplus gezeigt werden.

Ein Teil des Erlöses geht an den Träger des Cafés, die Dortmund Aidshilfe. Veranstalter ist der gemeinnützige Verein „Ostwall 7 bleibt“, der sich mit seinem Engagement erneut für soziale Zwecke einsetzt.

 

Schon am Abend der Eröffnung wurden zwei Bilder verkauft, am nächsten Tag wechselten zwei weitere Werke ihre Besitzer. Die Künstler spendeten davon 450 Euro für die Aidshilfe. Am Abend selbst landeten 200 Euro in der Spendenbox – also insgesamt schon 650 Euro.

 

Mit 75 Besuchern war das Café fast überfüllt, auch einige Künstler waren angereist. Das Team vom Caféplus bekam Unterstützung vom „Grill69 – Happy Food Bar“, die verschiedene Burger (auch vegan) frisch zubereiteten und servierten. Klaus Fischer sorgte für Musik, die Krimi-Autoren Friedemann Grenz und Gabriella Wollenhaupt lasen ihre extra für den Abend verfasste Kurzgeschichte „Big Mäc muss sterben“ vor.

 

Nach vier Stunden waren alle Werke ausgeschaut, alle Burger gegessen: Ein gelungener Auftakt zu einer ganze besonderen Ausstellung, die jetzt auf Reisen gehen soll.

 

Ausstellungsort: Cafeplus,  Gnadenort 3-5, 44135 Dortmund

Weitere Infos auch unter "Presseberichte" auf dieser homepage


Gut besucht: Syndikat - Lesungen, Musik und Bücherbasar im Sonnenbunker, Leipziger Straße


MissionART geht in die nächste Runde – Kunstversteigerung zugunsten des Fördervereins der Mitternachtsmission wird im Sommer 2018 fortgesetzt

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 6.300 Euro für die Mitternachtsmission Dortmund wurden von Jürgen Heester (Verein „Ostwall 7 bleibt“) und Friedu Fuß (Auktionator der Benefizaktion und Bürgermeister der Innenstadt-West) an Jutta Geißler-Hehlke, die Vorsitzende des Fördervereins der Mitternachtsmission, überreicht. Damit war MissionART ein voller Erfolg.

Etwa 300 Besucher kamen am 24. Juni 2017 ins Verdi-Haus gegenüber vom Hauptbahnhof, viele von ihnen, um ein wertvolles Kunstwerk zu ersteigern. Ein Katalog erleichterte die Auswahl unter 44 Werken. Schon das erste Bild ging für mehr als das Doppelte des Mindestpreises an den neuen Besitzer. Kunstsammler und Bezirksbürgermeister Friedu Fuß managte die Versteigerung mit Humor, Kunstverstand und großem Geschick und nach zwei Stunden hatten fast alle Kunstwerke einen neuen Besitzer.

Sowohl Künstler als auch Besucher waren voll zufrieden. „Es war ja für jeden Geschmack etwas dabei“, freute sich eine Besucherin. „Das müssen wir wiederholen“- so ein aus Köln angereister Künstler. Fördervereinsvorsitzende Jutta Geißler-Hehlke:„Es war eine ganz wunderbare Auktion, die es verdient in Serie zu gehen. Viele der Künstler wollen gerne wieder mitmachen und haben bereits angeboten, wieder Werke zu spenden.

Und genau das wird gemacht: Der Verein „Ostwall 7 bleibt“ hat MissionART die Zweite in sein Programm für 2018 aufgenommen! Voraussichtlich im Frühsommer wird MissionART, wieder bei Verdi stattfinden.

Ein besonderes Angebot kommt noch hinzu: Künstler aus der Region werden für ihre Kollegen ein Bed & Breakfast-Angebot machen, damit auch weit anreisende Künstler aus Bayern, Österreich oder Hamburg im Sommer 2018 nach Dortmund kommen können.