Kulturbau aus der Kaiserzeit

Das Museum am Ostwall wurde ursprünglich als Verwaltungsbau im Jahr 1875 errichtet und ist somit das älteste Profangebäude der Innenstadt. Bereits im Jahr 1911 genügte das damalige Oberbergamt nicht mehr den Anforderungen und wurde von Stadtbaurat Friedrich Kullrich zum Kunst- und Gewerbemuseum umgebaut. Er behielt dabei die vorhandenen Gebäudeteile und Baumaterialien bei, den vorher offenen Lichthof verschloss er mit einer gläsernen Lichtdecke. In den 1950er Jahren erhielt der Bau seine heutige äußere Optik. Der so genannte Lichthof mit der originalen Konstruktion der Lichtdecke ist bis heute erhalten. Das ehemalige Museum ist der einzige erhaltene Kulturbau in Dortmunds Innenstadt aus der Kaiserzeit und zeugt damit von unserer Vergangenheit.