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Dortmunder Künstler zum Kirchentag

Vom 02.06. bis 30.06.2019 in der Produzenten-Galerie 42, Arneckestr. 42, im Dortmunder Kreuzviertel

19 Künstler haben sich mit dem Thema ,K R E U Z‘ auseinandergesetzt und präsentieren ihre Arbeiten aus allen Bereichen der bildenden Kunst.

Gleichzeitig sind Kreuz-Kartenmotive entstanden, die in der Produzenten-Galerie 42 während der Ausstellung zum Verkauf angeboten werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.


"Entfaltung“ - skulpturale Arbeiten von Peter Dahmen und Sebastian Wien

Nach dem Umbau des Alten Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW präsentiert der Verein „Ostwall 7 bleibt“ seine erste Ausstellung im Lichthof des ehemaligen Museums am Ostwall. Unter dem Titel „Entfaltung“ werden skulpturale Arbeiten der beiden Dortmunder Künstler Peter Dahmen und Sebastian Wien gezeigt. Zu sehen sind die Pop-Up-Arbeiten aus Papier (Dahmen) und Stahl-skulpturen (Wien) vom 28. Februar bis zum 26. März. Die Vernissage ist am Donnerstag, 28. Februar, die Finissage am Dienstag den März 26, jeweils um 19 Uhr im Lichthof des Baukunstarchivs NRW. 

„Mit dem wunderschönen Lichthof haben wir einen besonderen, aber auch sehr anspruchsvollen Raum, in den sich die Skulpturen von Sebastian Wien und Peter Dahmen hervorragend einfügen. So unterschiedlich die Materialien sind, so ähnlich ist  ihre Thematik, die Künstler haben deshalb schnell den Titel „Entfaltung“ für die Doppelausstellung gefunden. Dass wir mit unserer ersten Ausstellung einen solchen Spannungsbogen zeigen können, freut uns besonders“, erklärt Sabine Schwalbert für den Vorstand des Vereins „Ostwall 7 bleibt“.

Der Eintritt ist frei

Peter Dahmen studierte Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Dortmund. Seit dem Studium entwirft der heute freiberuflich tätige Designer leidenschaftlich dreidimensionale Klappobjekte aus Papier und Karton. Auch seine Werke thematisieren den Prozess der Transformation.

Die beweglichen Skulpturen, so genannte Pop-Ups, verwandeln sich von flachen Formen in räumliche Objekte. Unter anderem arbeitet er mit abstrakten Formen, die oft einen deutlichen Bezug zu architektonischen Strukturen haben.

Die räumlichen, geometrischen Formen spielen mit Volumen und dem Wechsel zwischen Material und Zwischenraum . Das wird besonders deutlich beim Öffnen und Schließen der Pop-Up-Skulpturen. Viele seiner Arbeiten haben eine (zum Teil nur scheinbare) Symmetrie- oder Spiegelachse, oder sie sind in einem ganz bestimmten Rhythmus gestaltet, der auch für den Betrachter nachvollziehbar wird.

 

Dahmens beweglichen Papierskulpturen wurden bereits bei verschiedenen internationalen Ausstellungen präsentiert, zum Beispiel in der internationalen Ausstellung „World Pop Up Art“ in Seoul (2013) und Changwon (2014) in Korea.

 

Seit 2015 entwirft er exklusive Pop-Up-Karten für den MoMA Design Store (den Shop des New Yorker Museum of Modern Art).

 

Mehr Infos zum Künstler hier.

Einen Film über die Kunstwerke von Peter Dahmen finden Sie hier.

 

Sebastian Wien beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem Material Stahl als Grundlage für seine Skulpturen und Objekte. Die Transformation ist  das beherrschende Thema Wiens. Er lässt Bleche unterschiedlicher Stahlsorten  in Spezialbetrieben zu Kugelsegmenten oder schalenförmigen Elementen umformen. Diese Elemente zerschneidet Wien, um sie zu völlig neuen plastischen Formen zusammenzusetzen. Aus der ursprünglichen Kugelform  entsteht so ein kleines Universum eigenständiger Figuren.

 

Allen gemeinsam ist eine schon fast spielerische Leichtigkeit, oft ein Balancieren auf minimalen Flächen, die die mit dem Material Stahl assoziierte Schwere vergessen lässt. Durch ihre reduzierte Formsprache strahlen die Figuren eine große Ruhe aus und beherrschen dennoch  den sie umgebenden Raum.

 

Ein wichtiger Aspekt sind die Oberflächen der Figuren. Zuerst blank geschliffen und zum Teil mit Einschnitten und Einfräsungen versehen, werden sie mit verschiedenen Säuren und Wasser behandelt. Durch den Oxidations-prozess entstehen aus dem Stahl selbst neue Farben, Braun- und Ockertöne, die eher an organisches Material erinnern und zum Teil auch malerische Qualitäten haben, da die Art des Auftragens, mit Pinsel oder Schwamm, auch nach Beendigung der Oxidation sichtbar bleibt.

 

 

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Bitte beachten Sie auch die Seite "Presseberichte", u.a. mit Fotos von

der Vernissage der Ausstellung "Entfaltung" am 28. Februar 2019.